Galizien (11.08. – 17.08.2019)

Galicia


Am Sonntag, den 11.08.2019 kommt Christine an. Wir treffen uns in Santiago de Compostela und besichtigen die Stadt.

Santiago de Compostela


Es ist ziemlich viel Tourismus im Zentrum, was aber nicht anders zu erwarten war. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach A Coruña und erkunden noch etwas die Altstadt.

A Coruña


Am Montag früh legen wir mit Ziel Camariñas ab. Leider wieder ohne Wind. Einen kurzen Versuch unter Segeln haben wir abgebrochen, da wir nur noch 2,2kn gelaufen wären. Wieder kommen 48sm mit der Maschine dazu, aber es ist uns wichtig, das berüchtigte Cap Finisterre möglichst bald hinter uns zu bringen.

From A Coruña to Camariñas


Nördlich des Hafens von Camariñas kann man am Ende der Bucht gut ankern. Einige Schiffe liegen dort bereits vor Anker, aber es gibt genug Platz für alle.

Camariñas


Am Dienstag fahren wir weiter – endlich mit Nordwind und unter Segeln. Der Wind schiebt uns den ganzen Tag und die Sonne scheint von einem wolkenlosen Himmel. Wir fahren um das Cap Finisterre bei besten Bedingungen, biegen dann nach Norden ab um in der sehr geschützten Bucht Sardiñeiro zu ankern.

Around Cap Finisterre


Traumhaft ist es hier, und ich verstehe nicht, warum ich früher nie in dieser herrlichen Gegend geankert habe.

Sardiñeiro


Am Mittwoch ist Hochnebel und Flaute. Später erwartet uns sogar schwacher Gegenwind. Also fahren wir wieder mit der Maschine, aber es sind nur 18sm zur Ensenada de San Francisco, kurz vor Muros. Der Wind ist inzwischen eingeschlafen, und wir ankern außerhalb des mit gelben Bojen abgetrennten Bereiches für Badegäste. Wieder ein toller Ankerplatz, und ich verstehe immer mehr dass man hier viel Zeit verbringen kann – wenn man Zeit hat…

Ensenada de San Francisco


Weiter geht es am Donnerstag bei herrlichem Nordwind und blauem Himmel. Die 35sm bis zur Ensenada da Barra, etwas nördlich von Bayona – segeln wir mit achterlichem Wind und ausgestellten Segeln. Ein herrlicher Schiebewind und wir fahren immer um die 6-7kn. Endlich sehen wir auch mal Delphine. Das erleben wir leider nur sehr selten.

E. de San Francisco to Ensenada da Barra


Die Ensenada da Barra ist voller Schiffe. Sie liegt in der Nähe von Vigo, und die dortigen lokalen Segler und Motorbootfahrer scheinen diesen Ankerplatz zu lieben. Der Wind hat zugelegt und bläst über die Berge auf den Ankerplatz. Es ist ein FKK-Strand und der ist ebenfalls sehr voll. Die Bucht ist aber wirklich groß genug und jeder findet einen geschützten Ankerplatz. Auch hier ist das Anlanden mit dem Beiboot nur ohne Motor zulässig, da das Motoren im mit gelben Bojen abgetrennten Badebereich nicht erlaubt ist.

Ensenada da Barra


Am Freitag schließlich fahren wir die 10sm nach Bayona mit der Maschine, weil wieder einmal Flaute herrscht…

Bayona ist eine tolle Stadt. Die Altstadt ist bezaubernd, und überall sind Restaurants und Bars, und Touristen aus aller Herren Länder. Wir machen im Puerto Deportivo de Bayona fest, aber man kann auch im daneben liegenden Yachtclub festmachen, der viel schöner ist. Die Atmosphäre im Yachtclub ist sehr angenehm, und der Empfang soll ausgesprochen freundlich sein. Außerdem gibt es direkt auf dem Gelände ein tolles Clubhaus, das ein ausgezeichnetes Restaurant hat.

Bayona


Näheres zu dieser Küste ist im sehr interessanten Blog von Sönke Röver zu finden: https://www.blauwasser.de/reviere/galicien-revierinfo

Der Blog www.blauwasser.de ist voller interessanter Artikel, die für Langfahrer eine wirkliche Goldgrube darstellen.

Unsere bisherigen Erfahrungen mit Fischerbojen an der Küste:

– überall wo es in der Nähe Flachs gibt, sind Fischerbojen, die aber nur am Grund miteinander verbunden sind. Man kann also daran vorbei fahren – mit etwas Abstand natürlich.
– an eigentlich allen Kaps sind ebenfalls Fischerbojen.

Eine Fahrt in der Nacht ist daher wirklich nicht zu empfehlen, es sei denn man geht sehr weit von der Küste weg, in wirklich tiefes Wasser (mindestens 100m). Dort sollte man einigermaßen sicher sein. Die Gefahr eine Leine dieser Bojen in die Schraube zu bekommen ist sehr hoch. Dann hätte man wirklich ein großes Problem…

Wir sind gespannt wie die Portugiesische Küste wird. Der Nordwind soll jetzt stetig anhalten und das verspricht flottes Vorankommen. Morgen, am Sonntag soll es los gehen. Portugal, wir kommen 🙂

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