Bayona nach Lissabon (18.08. – 23.08.2019)


Ab jetzt folgt ein Abschnitt entlang der Portugiesische Küste, an der nur in größeren Abständen Häfen sind. Bei den Häfen muss aufgepasst werden, ob die Einfahrten durch den auflandigen Schwell gefährlich sind oder nicht. Es kann sein dass ein Hafen geschlossen wird, wenn die Einfahrt durch hohen Wellen gefährlich wird. Eine Übersicht, welche Häfen aktuell gefährlich oder sogar gesperrt sind, ist auf folgender Webseite zu finden, die aber für die kommerzielle Schifffahrt gemacht ist:

https://www.amn.pt/dgam/capitanias/paginas/estado-das-barras.aspx

Am 18.08. legen wir in Bayona ab Richtung Porto.

Abfahrt aus Bayona


Der Wind ist günstig und wir können die gesamte Strecke segeln, bis auf die Ausfahrt aus Bayona. Der Schwell ist anfangs sehr hoch, die Welle etwas konfus, aber je weiter wir nach Süden kommen, desto angenehmer wird die See. Endlich sehen wir auch einmal Delphine, die uns eine zeitlang begleiten.

Bayona to Leixões

Bayona to Leixões
Bayona to Leixões
Bayona to Leixões
Bayona to Leixões
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Nach 12 Stunden und 62sm laufen wir in den Hafen von Leixões ein, dem industriellen Hafen von Porto, der auch einen Yachthafen hat. Der neue Yachthafen im Fluss nach Porto hat den Nachteil, dass man im Strom ankert, und er oft sehr voll ist. Wir können am UKW verfolgen, dass ein Segler von 13m Länge abgewiesen wird, da kein Platz mehr im Hafen ist. Der Vorteil von Leixões ist zudem, dass man direkt neben dem Yachthafen sehr geschützt ankern kann. Von Leixões aus kommt man auch sehr bequem nach Porto, falls eine Stadtbesichtigung auf dem Programm steht.

Ankerplatz neben dem Yachthafen von Leixões


Wir lassen aber die Besichtigung von Porto aus, da wir Strecke machen wollen. Für eine Stadtbesichtigung ist einfach keine Zeit mehr. Außerdem haben wir in den nächsten Tagen sehr guten Wind, und den wollen wir jetzt unbedingt nutzen.

Gleich am nächsten Morgen fahren wir weiter nach Figueira da Foz.

Anker auf in Leixões


Der Wind ist günstig und wir haben Schmetterlingskurs. Wieder besuchen uns Delphine, die etwas länger bei uns bleiben und um das Schiff herum spielen.

Leixões to Figueira da Foz

Leixões to Figueira da Foz
Leixões to Figueira da Foz
Leixões to Figueira da Foz
Leixões to Figueira da Foz
Leixões to Figueira da Foz
Leixões to Figueira da Foz
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Nach 62sm erreichen wir um 19 Uhr Figueira da Foz. Dort – wie in vielen Portugiesischen Häfen – macht man zuerst am Empfangs-Steg an, registriert sich und bekommt dann einen Liegeplatz zugewiesen.

Figueira da Foz

Figueira da Foz
Figueira da Foz
Figueira da Foz
Figueira da Foz
Figueira da Foz
Figueira da Foz
Figueira da Foz
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Figueira da Foz hat gegenüber vom Hafen eine sehr schöne Markthalle, in der alles frisch und günstig zu bekommen ist. Diese Markthalle ist absolut sehenswert und natürlich haben wir uns mit frischen Nahrungsmitteln versorgt.

Market in Figueira da Foz

Market in Figueira da Foz
Market in Figueira da Foz
Market in Figueira da Foz
Market in Figueira da Foz
Market in Figueira da Foz
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Am nächsten Tag fahren wir nur eine kurze Strecke nach Nazaré – wieder unter Segeln. Dort warten schon Mario und sein Sohn Vito auf uns. Zum Glück konnten sie den Hafenmeister überreden uns einen Platz zu geben, da der Hafen eigentlich voll ist. Aber Mario ist dort im Segelclub und so war das dann doch irgendwie machbar. Mario wohnt ganz in der Nähe und wir werden abends bei ihnen im Garten zusammen grillen. Eine tolle Überraschung und ein perfekter Abend.

Vito entschließt sich spontan uns auf einem Stück entlang der Küste zu begleiten. So sind wir ab jetzt wieder zu dritt. Am nächsten Tag legen wir früh ab um das lange Stück bis Cascais zu segeln. Morgens herrscht dicker Nebel, aber nach einer Stunde lichtet er sich. Das Teilstück bis Peniche allerdings müssen wir motoren, aber ab da können wir segeln. Wieder begleiten uns Delphine.


Ungefähr 6sm vor dem Cabo da Roca binden wir vorsorglich ein Reff ins Groß. An dem Kap nimm meist der Wind erheblich zu – und zwar ganz plötzlich. So sind wir gut vorbereitet was sich im Nachhinein als genau richtig erweist. Der Wind briest ganz plötzlich auf und bleibt bis kurz vor Cascais stark.

Cabo de Roca


Wichtig war uns noch bei Tageslicht anzukommen, denn um das Kap sind viele Fischerbojen ausgelegt. So können wir sie rechtzeitig sehen und müssen auch oft ausweichen.

Kaum haben wir das Kap umrundet, schlägt uns ein sehr warmer Wind entgegen. Ab hier ist man wirklich im Süden. Ein tolles Gefühl. In Cascais gehen wir direkt in der Bucht neben dem Hafen vor Anker. Kurz danach wird es dunkel.

Ankerplatz in Cascais


Die erste Nacht zu ankern ist durchaus sinnvoll, da der Hafen sehr teuer ist. So ist zumindest die erste Nacht, in er man sowieso nichts vom Hafen hat, umsonst. Die Stimmung in der Ankerbucht ist toll, zumal es am Ufer ein Musikfestival mit Live-Musik gibt, das uns bis spät in die Nacht beschallt.

Erst am nächsten Tag gehen wir für eine Nacht in den Hafen, weil wir in Ruhe Lissabon besichtigen wollen.

Cascais

Cascais
Cascais
Cascais
Cascais Cascais Cascais


Von Cascais aus geht eine Bahn direkt bis in die Altstadt von Lissabon, und von da geht es teilweise zu Fuß, teilweise mit der historischen Bahn kreuz und quer durch die Altstadt. Ein absolut lohnenswerter Stopp und tolle Eindrücke.

Lisboa

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Wir wollen einige Tage früher als geplant in Portimão ankommen, denn das Schiff braucht eine Grundreinigung und wir etwas Ruhe. Der Wind soll jedoch in der kommenden Woche wieder etwas abnehmen, aber wir werden sehen wie wir weiter voran kommen. Eine Woche Zeit haben wir noch…

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